Im Sommer 2013 gab es in Rheinland-Pfalz einen konkreten Fall, dass die GKV eine klinische AD(H)S-Ermächtigungsambulanz schließen wollte, weil es ja keinen Bedarf dafür gäbe. Mehr als 60 Patienten wären von einer auf die andere Woche betroffen gewesen.

Wir konnten den Aussagen der GKV nur schwer glauben, weil unsere Alltagserfahrungen ganz anders sind – und starteten deshalb eine telefonische Marktforschungs-Testaktion, um zu sehen, wo wir in einer niedergelassenen Praxis je einen Termin für eine Diagnose und einen für medikamentöse Fortbehandlung bekämen. –

Die erhobenen Fakten und Zahlen waren selbst für uns niederschmetternd. Doch es hatte ein gutes Ende: die Schließung der Ermächtigungsambulanz wurde aufgrund dieser Aktion aufgehoben.

Dieses positive Ergebnis würden wir nun gerne überregional ausweiten. Denn noch immer werden Menschen mit AD(H)S, die über 18 sind, einfach im Regen stehen gelassen oder müssen professionelle Hilfe privat finanzieren. Genau dies ist aber für Betroffene oft nicht möglich, weil sie aufgrund ihres AD(H)S finanziell geschwächt sind.

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